Ein Mann für jede Tonart
Heinz-Hermann Grube ist seit 25 Jahren Kirchenmusiker
Vor 25 Jahren begann Heinz-Hermann Grube seine Laufbahn als Kirchenmusiker. Zu diesem Anlass gab es im Gemeindehaus einen Empfang an dem Vertreter der Kirchengemeinde, des Kirchenkreises und die Familie Grube im Gemeindehaus teilnahmen.
Superintentent i. R. Friedrich-Wilhelm Feldmann lobte den 49-Jährigen als zuverlässigen und innovativen Kollegen. Pfarrerin Sabine Heinrich dankte für die gute Zusammenarbeit und die vielen Einsätze, in der sich Kirchenmusik und theologische Arbeit gegenseitig befruchtet hätten.
Grube, geboren in Leverkusen, studierte in Düsseldorf und Wuppertal und beendete in Heidelberg seine theologische und kirchenmusikalische Ausbildung. 1988, ein Jahr nach der Prüfung zum A-Musiker, wechselte er nach Espelkamp. Seit 1992 ist er nun Kirchenmusiker an der Lübbecker St. Andreaskirche. Seit vielen Jahren unterstützt er als Kreiskantor auch die musikalischen Belange der Gemeinden des Kirchenkreises. Große Verdienste erworben hat er sich zudem als Leiter des Lübbecker Sinfonieorchesters.
Grube erinnert sich gerne daran, wie er in den Kirchenkreis gekommen ist. „Eigentlich bin ich nur nach Hause gekommen. Ich bin zwar im Ruhrgebiet aufgewachsen, aber meine Eltern stammen aus Westrup. Hier habe ich gemerkt, dass ich eigentlich Westfale bin,“ sagte Grube in seiner Rede.
Grube gilt als Mann für jede Tonart, wenn es um das Lob Gottes geht. Ob bei der Kinderkantorei, bei der Grube schon die jungen Musikerherzen höher schlagen lässt, in der Kantorei, beim Wettbewerb für moderne Kirchenmusik in Pr. Oldendorf, od er beim Kreiskindertag, in der Jugendarbeit. Zur theologischen Durchdringung des Musikalischen gehören Klarheit und Präzision. Fürs Ungefähre ist er nicht zu haben.
© 2008 Neue Westfälische von CHRISTINE SCHEELE

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